Birgit Jürgenssen. Ich bin

noch bis So 17.02.2019
Kunsthalle Tübingen

Birgit Jürgenssen (1949-2003) gehörte neben Valie Export und Maria Lassnig zur Avantgarde der 1970er Jahre in Österreich. An kunsthistorische Traditionen, wie den Surrealismus, anknüpfend, entwickelte sie im Stillen ein eigenständiges Œuvre, das neben einem großen Fundus an Zeichnungen auch Skulpturen, experimentelle Objekte, Videos und vor allem Fotografie umfasst. Unter dem Titel Ich bin zeigt die Kunsthalle Tübingen mit rund 200 Werken die erste umfassende Werkpräsentation der Künstlerin in Deutschland.

Die Retrospektive wird in enger Zusammenarbeit mit dem Estate Birgit Jürgenssen /Wien entwickelt.

Öffnungszeiten: Di 11 bis 19 Uhr, Mi–So 11 bis 18 Uhr
Montags geschlossen

Fasnetsumzug

Närrisches Treiben in der protestantischen  Hochburg Tübingen

So 17.02.2019
Altstadt Tübingen

Rund 400 Jahre hat es gedauert, bis sich in der Stadt Tübingen wieder närrisches Leben regte. 1565 beschwerte sich nämlich Herzog Christoph über das „Mordsgeschrei und Toben und Wüten“ in der Stadt und verbot kurzerhand den „heidnischen Unfug“. Eine gewisse protestantische Lustfeindlichkeit der Tübinger Stadtbevölkerung hielt die Narren dann noch bis 1996 davon ab, in großem Stil durch die Straßen und Gassen der alten Universitätsstadt zu ziehen.

Heute machen alljährlich 85 Narrenzünfte und damit etwas über 5.000 Närrinnen und Narren mit 42 Musik-, Guggenmusikkapellen und Lumpenkapellen die Altstadt unsicher, darunter die durch zahlreiche Quellen historisch verbürgten Tübinger „Raupa“, „Schwarze Männle“ und „Närrele“, aber auch viele Zünfte aus der Region.

Die Aufstellung des Umzugs erfolgt in der Hinteren Grabenstraße und am Nonnenhaus. Der Umzugsweg führt von der Neue Straße über die Pfleghofstraße, Holzmarkt, Marktplatz, Marktgasse, Kornhausstraße, Jakobsgasse bis zu seiner Auflösung in der Seelhausgasse. An der Umzugsstrecke ist für eine zünftige Bewirtung gesorgt.Von 13.30–15.30 Uhr.