Tübinger Kinder-Uni

Die Tübinger Erfindung: Kinder-Uni

noch bis 19.06.2018
Kupferbau, Hörsaal 25

Kinder aufgepasst! Wieder beantworten Professorinnen und Professoren der Tübinger Uni schlaue Fragen auf denkbar einfache Weise. In diesem Jahr geht es um folgende Themen:

24. April Susanne Beck. Ägyptologie: "Warum bauten die Ägypter die Pyramiden?"

08. Mai Kay Nieselt. Bioinformatik: "Warum brauchen wir Computer, um das Geheimnis von Mumien zu entschlüsseln?"

15. Mai Kay Nieselt. Neurologie: "Warum kann man mit Gedanken Roboter steuern?"

05. Juni Olaf Kramer. Rhetorik: "Warum streiten wir?"

12. Juni Gerd Jürgens. Molekularbiologie: "Warum wachsen Pflanzen?"

19. Juni Fahimah Ulfat. Islamische Theologie: "Warum geschehen schlechte Dinge auf der Welt?"

 Alle Vorlesungen beginnen dienstags um 17.00 Uhr im Kupferbau, Hörsaal 25

Sexy & Cool. Postminimalistische Kunst

noch bis 01.07.2018
Kunsthalle Tübingen

Ausgehend von historischen Positionen wie Eva Hesse und Franz Erhard Walther untersucht die Ausstellung das Nachleben der Minimal Art in der Gegenwartskunst. Präsentiert werden über zwanzig Künstlerinnen und Künstler, die sich auf den Minimalismus der 1960er Jahre beziehen, ihre Werke jedoch um eine sinnliche Ebene erweitern. Als Ausdruck eines sowohl rationalen als auch intuitiven Denkens (Sexy & Cool), belegen die Werke und Installationen nicht zuletzt, dass der Minimalismus kein toter Ast ist, sondern bis heute im wahrsten Sinne des Wortes zeitgemäße Blüten treibt.

Beteiligte KünstlerInnen: Adel Abdessemed, Absalon, Silvia Bächli, Lara Favaretto, Sylvie Fleury, Mary Heilmann, Karoline Kryzecki, Eva Hesse, Mariella Mosler, Ruth Root, Sabine Groß, Kay Walkowiak, Franz Erhard Walther, Heike Weber u.a.ther, Heike Weber u.a.      

www.kunsthalle-tuebingen.de

Saisoneröffnungsfest Keltermuseum Unterjesingen

01.05.2018
Keltermuseum Unterjesingen

Das Keltermuseum Unterjesingen lädt herzlich zum Museumseröffnungsfest am 1. Mai 2018 von 11.00–18.00 Uhr ein. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt: Maultaschen, Schweinebraten mit Spätzle und Kartoffelsalat sowie Zwiebelkuchen und Speckfladen aus dem Holzbackofen; Kaffee, Kuchen, Vesper und Unterjesinger Weine, Bier und Alkoholfreies. Wie jedes Jahr wird auch heuer ein altes Handwerk vorgestellt. Das Museum steht natürlich ab 11.00 Uhr für Besichtigungen offen. Öffnungszeiten der Kelter jeden 1. Sonntag im Monat von 14–17 Uhr.

Flohmarkt

Ein echt tübingerischer Flohmarkt

05.05., 14.07. und 01.09.2018
Uhlandstraße

Der Flohmarkt in der Uhlandstraße ist eine echte Tübinger Veranstaltung. Hier bieten die Tübinger alles feil, was sich in Schränken, Kellern, Garagen und Dachböden seit Jahren angesammelt hat. Von der Kleidern, aus denen die eigenen Kinder schon lange herausgewachsen sind, über alte Schallplatten und altes Porzellan bis hin zu jedem nur erdenklichen Krimskrams, unter dem sich so manche Rarität versteckt hält, kann man auf dem Flohmarkt nach Herzenslust stöbern. 8–15 Uhr.

Bewerbungen bitte über die Stadtverwaltung Tübingen: 0 70 71/ 204-0

Stilwild

05./06.05.2018
Hermann-Hepper-Halle

Über 100 kleine Labels, Jungdesigner, Hersteller und Händler aus ganz Deutschland zeigen an ausgewählten Ständen zahlreiche, ausgefallene Produkte fernab von Massenware – ob ein schickes Wohnaccessoire für das Zuhause oder ein stylisches neues Teil für die Sammlung im Kleiderschrank. Schöne Schreib- und Lederwaren, Kunst und Design-Artikel, lässige Streetwear sowie dazugehörige Accessoires und vieles andere mehr von kreativen Köpfen laden zum Schauen und Kaufen ein. Der kleine aber feine integrierte Street-Food-Markt verwöhnt in der Shopping-Pause mit Veganem, Schwäbischem und Süßem. Von 11–18 Uhr.

Bewerbungen bitte unter: www.stilwild.de

Zirkus Zambaioni "Hin und weg"

Zirkus Zambaioni

10.–12.05.2018
Festwiese Derendingen

Der Tübinger Kinder- und Jugendzirkus Zambaioni ist mehr als ein Zirkus: Hier entdecken Kinder und Jugendliche ihre individuellen Begabungen, erweitern ihre Grenzen und bringen damit das Publikum jedes Jahr wieder zum Staunen. Im April und Mai startet das Ensemble in die neue Saison mit dem aktuellen Familienprogramm "Hin und Weg". 56 ArtistInnen zeigen ihr buntes und unterhaltsames Spektakel insgesamt acht Mal an zwei Wochenenden. Ein artistisches Vergnügen, das man so schnell nicht wieder vergisst!

www.zambaioni.de

Karten gibt es bei uns im Vorverkauf an der Neckarbrücke

12.05.2018
Altstadt

Die 7. Tübinger Kulturnacht lädt alle Nachtschwärmer wieder ein zu Unterhaltung, Spaß und einem Abend voller Highlights in die Tübinger Altstadt. Viele Künstler und Veranstalter haben ein Feuerwerk an Eindrücken, Erstaunlichem, Ungewohntem und Bekanntem aus allen Sparten zu einem abwechslungsreichen Programm mit über 100 Veranstaltungen zusammengetragen. Einfallsreiche Theater-, Musik- und Tanzdarbietungen werden an ungewöhnlichen Orten in der Altstadt und in der Peripherie gezeigt, so dass der Abend und die Nacht wieder unter dem Motto steht: Einfach treiben lassen ...

www.kulturnacht-tuebingen.de

31.05.2018
Auf dem Neckar

Der Stocherkahn ist aus Tübingen nicht mehr wegzudenken. Er gehört zur Stadt und zum Neckar wie die Universität und die Wissenschaft. Seine Form gleicht einem schmalen, bis zu zwölf Meter in die Länge gezogenen Holzboot, ähnlich einer Gondel, an deren Heck der Stocherer aufrecht stehend mit einer fast sieben Meter langen Stange sich vom Grund des Flusses abstößt und so die Richtung und Geschwindigkeit bestimmt. Stocherkahnfahren ist eine schwäbisch-gemütliche Angelegenheit und sehr kommunikativ. Die Mitfahrenden sitzen sich entlang der Längsseiten des Kahnes gegenüber und lehnen sich entspannt gegen die hohen Rückenbretter zurück. Man gleitet gemächlich durch die üppig-grüne Ufervegetation, „schwätzt“ miteinander, bewundert dabei die romantische Kulisse der Tübinger Neckarfront und beobachtet den Stocherer bei seiner Arbeit. Dem Betrachter auf der Neckarbrücke bietet sich beim Anblick der ruhig dahingleitenden Stocherkähne auf dem Neckar stets eine beschaulich-dekorative Szene, die zu den schönsten (Erinnerungs-)bildern und Motiven von Tübingen gehört. Stocherkahnfahren ist immer noch ein touristisches „Alleinstellungsmerkmal“, das Tübingen neben der Altstadt anziehend und unvergesslich macht.

Die heiße Schlacht der langen Kähne

Gegen Mittag zeigen die Besatzungen bei einem "Cat-Walk" zu Wasser ihre ausgefallenen, fantasievollen und lustigsten Kostümkreationen. Diesen Teil des Stocherkahnrennens sollte man auf keinen Fall verpassen! Denn jetzt zeigen sich die Römer, Buddhisten, Blues Brothers, Schlümpfe, Minions und Götter in ihrer schönsten Pracht. Die einfallsreichsten Darbietungen haben gute Chancen den Kostümpreis zu gewinnen.

Dann aber geht es los: Jetzt wird es plötzlich eng auf dem Neckar. Über vierzig Kähne mit je acht Personen besetzt drängeln sich dann dicht an dicht am Hirschauer Steg (auf Höhe der Eisenbahnbrücke), um auf den Startschuss zu warten. Das Stocherkahnrennen beginnt, und damit eines der lustigsten und wildesten Spektakel im Tübinger Veranstaltungskalender.

Eher geht ein Stocherkahn durchs Nadelöhr ...

Teilnehmen kann jeder, der in Tübingen einen Stocherkahn besitzt und diesen beim Liegenschaftsamt ordnungsgemäß angemeldet hat. Wer zuschauen kann, reserviert sich frühzeitig einen der Logenplätze auf der Eberhardsbrücke und auf der Platanenallee – selbstverständlich kostenlos -, um von dem gut einstündigen Rennen so viel wie möglich zu sehen. Denn bis zur zwei Kilometer entfernten Ammertalbahnbrücke, dem Zieleinlauf, sind einige Hindernisse und Schikanen zu überwinden, die seit Beginn des Rennens im Jahr 1956 zu den unumstößlichen Regeln gehören. Da ist das „Nadelöhr“, die heikle Engstelle unter der Neckarbrücke, die alle Kähne unter dem Gejohle Tausender sensationslustiger Zuschauer als Achterschleife passieren müssen. Hier kommt es zu den mit freudiger Spannung erwarteten Stauungen und Kollisionen. Stocherstangen krachen aufeinander, unentwirrbare Bootsknäuel entstehen, die Besatzung paddelt mit bloßen Armen wie um ihr Leben, während andere bereits wasserschöpfend den Kahn vor dem nahen Absaufen zu retten versuchen. „Die Stange bleibt am Mann!“ heißt die Devise. Es wird geschrien, gekämpft und gelacht. Versenkt! Der Wanderpokal für den Sieger und das Fass Bier aus dem Etat des städtischen Kulturamtes scheint in unerreichbare Ferne zu rücken.

So will es die Regel

Die Kostümgewinner werden mit einem Spanferkel belohnt. Die Verlierer und Havaristen trifft es härter: sie müssen vor aller Öffentlichkeit unter dem frenetischen Beifall der Zuschauer einen halben Liter Lebertran trinken – einer der Höhepunkte des Festes, der den Verlierer zum heimlichen Sieger macht. Und während die Ersten das Freibier für den Festabend besorgen, müssen sich die Letzten schon einmal Gedanken über die Ausrichtung des nächsten Stocherkahnrennens machen. So will es die Regel.

Bitte beachten: Die Kostümüparade beginnt um 13 Uhr, das Rennen um 14 Uhr. Siegerehrung im Garten des Ausrichters (Alte Straßburger Burschenschaft Germania) in der Neckarhalde 47.