Hinter der Fassade Tübinger Altstadtgeschichten

noch bis 19.03.2017
Ausstellung Stadtmusem

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums  des Bürger- und Verkehrsvereins Tübingen zeigt das Stadtmuseum bis Mitte März eine sehenswerte Ausstellung. Die Tübinger Altstadt lässt keinen unberührt. Da ist der sensible Komplex Stadt, da sind die Menschen, da ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Was war bisher? Was braucht eine zukunftsfähige Altstadt? In Zusammenarbeit von Verkehrsverein, SWR, Universität und Stadtmuseum ist eine informative, unterhaltsame und multimediale Ausstellung entstanden, die dem Besucher viele persönliche Einsichten erlaubt sowie Themen wie den demografischen Wandel, die Mobilität, Sanierungen oder das Energielabor Tübingen diskutiert. Multimedia-Guides erlauben einen selbstständigen Rundgang durch die Altstadt und ermöglichen Geschichte und Geschichten als persönliche "Oral History" an Ort und Stelle zu erleben. Prädikat: sehr sehenswert! 

Öffnungszeiten: Di–So 11-17 Uhr. Führungen So 15 Uhr

Fasnetsumzug

Närrisches Treiben in der protestantischen  Hochburg Tübingen

12.02.2017
Altstadt Tübingen

Rund 400 Jahre hat es gedauert, bis sich in der Stadt Tübingen wieder närrisches Leben regte. 1565 beschwerte sich nämlich Herzog Christoph über das „Mordsgeschrei und Toben und Wüten“ in der Stadt und verbot kurzerhand den „heidnischen Unfug“. Eine gewisse protestantische Lustfeindlichkeit der Tübinger Stadtbevölkerung hielt die Narren dann noch bis 1996 davon ab, in großem Stil durch die Straßen und Gassen der alten Universitätsstadt zu ziehen.

Heute machen alljährlich 85 Narrenzünfte und damit etwas über 5.000 Närrinnen und Narren mit 42 Musik-, Guggenmusikkapellen und Lumpenkapellen die Altstadt unsicher, darunter die durch zahlreiche Quellen historisch verbürgten Tübinger „Raupa“, „Schwarze Männle“ und „Närrele“, aber auch viele Zünfte aus der Region.

Die Aufstellung des Umzugs erfolgt in der Hinteren Grabenstraße und am Nonnenhaus. Der Umzugsweg führt von der Neue Straße über die Pfleghofstraße, Holzmarkt, Marktplatz, Marktgasse, Kornhausstraße, Jakobsgasse bis zu seiner Auflösung in der Seelhausgasse. An der Umzugsstrecke ist für eine zünftige Bewirtung gesorgt.

Weltethosrede mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Weltethosrede

17.02.2017
Festsaal Neue Aula

Die Eberhard Karls Universität Tübingen und die Stiftung Weltethos laden herzlich ein zur 12. Weltethos-Rede „Zusammenhalt in Zeiten des Umbruchs" mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag, 17. Februar 2017, um 18.15 Uhr im Festsaal der Neuen Aula, Eberhard Karls Universität Tübingen, Geschwister-Scholl-Platz, 72074 Tübingen.

Im Anschluss an die Rede führt Ministerpräsident Winfried Kretschmann einen Dialog mit dem Präsidenten der Stiftung Weltethos Eberhard Stilz.
Bitte beachten Sie, dass keine Einlasskarten für diese öffentliche Veranstaltung ausgegeben werden. Sie haben freie Platzwahl. Einlass ist ab 17.15 Uhr. Eine Videoübertragung ins Audimax der Neuen Aula ist vorgesehen.

www.weltethos.org

Bach: Das Orgelwerk

Bach bis 2018 in Tübingen

Auf dem Weg zum Bachfest 2018 in Tübingen
Siftskirche

Die „Neue Bachgesellschaft e.V.“ wird vom 28. September bis 7. Oktober 2018 das 93. Internationale Bachfest in Tübingen ausrichten. In Konzerten, Gottesdiensten, Meisterkursen und Symposien wird auf vielfältige Weise das mehrdeutige Thema des Bachfestes 2018 „Bach bearbeitet“ im Mittelpunkt stehen. Auf dem Weg zu diesem Internationalen Bachfest  wird KMD Prof. Ingo Bredenbach, seit 2010 Kantor an der Stiftskirche Tübingen und verantwortlich für die wöchentliche Reihe der TÜBINGER MOTETTE, das Orgelwerk Johann Sebastian Bachs in einer besonderen Konzeption aufführen. Alle Termine bis 2018 auf

www.stiftskirche-tuebingen.de
www.neue-bachgesellschaft.de