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Museum der Universität Tübingen MUT

Sonderausstellung im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 29-77 384
www.unimuseum.uni-tuebingen.de


Ursprünge|Origins
Schloss Hohentübingen

20. Mai bis 3. Dezember 2017

Zum 20-jährigen Jubiläum des Museums im Schloss Hohentübingen werden in der Ausstellung „Ursprünge/Origins“ anhand ausgewählter Objekte, spannender Narrative und zeitgenössischer Installationen der TapeArt-Künstlerin LaMia Michna  die Entwicklung des aufrechten Gangs, der Ursprung von Kunst, Religion, Musik und Schrift sowie der Ursprung der Globalisierung und wichtige Erfindungen, Erfahrungen und Entdeckungen der Industrialisierung und der Gegenwart nachvollzogen.

Während der Jahresausstellung "Ursprünge" ist die Dauerausstellung eingeschränkt zu besichtigen.


Mind and Shape | Modelle und Porträts Tübinger Mathematik“ 

Fachbereich Mathematik
auf der Morgenstelle 10 | Gebäude C

ab 20. Januar 2017

Die Dauerausstellung bietet Einblicke in die Welt der Mathematik. Sie richtet sich sowohl an Fachwissenschaftler als auch an Menschen ohne mathematische Fachkenntnisse. Zwei Begriffe umschreiben das Thema: „Mind“ – Verstand, Geist, denn mathematisches Arbeiten findet ungesehen im Kopf statt. Und „Shape“ – Gestalt, Form, denn mathematische Formeln können sichtbare Gestalt annehmen. 

Öffnungszeiten Schloss Hohentübingen: Mi–So 10-17 Uhr, Do 10–19 Uhr

Führungstermine hier

Mehr zum Museum der Universität hier

Schlosslabor Tübingen. Wiege der Biochemie

im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 29-77 384
www.unimuseum.uni-tuebingen.de

Eines der ersten biochemischen Labore weltweit öffnet nun als Museum die Tore für Besucher. Hier arbeitete ab 1818 der erste deutsche Biochemiker, Carl Sigwart; hier ließ Felix Hoppe-Seyler, der das Hämoglobin benannte, das erste biochemische Labor ausbauen und hier entdeckte Friedrich Miescher im Jahr 1869 die Nukleinsäure, die Erbsubstanz DNA. Im Schlosslabor werden nun die verfügbaren historischen Komponenten des biochemischen Labors als Objekte oder Bilder präsentiert. Die interaktive Ausstellung in deutscher und englischer Sprache vermittelt die Bedeutung des Ortes und veranschaulicht die Geschichte der Biochemie bis heute.

Öffnungszeiten: Mi-So 10-17 Uhr, Do bis 19 Uhr
Eiintritt frei

Kunsthalle Tübingen

Philosophenweg 76, 72076 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 96 91-0
www.kunsthalle-tuebingen.de

Öffnungszeiten:
Di 11 bis 19 Uhr, Mi–So 11 bis 18 Uhr
Montags geschlossen
Eintrittspreise: regulär 7 €, ermäßigt 5 €, Schüler 3 €


Korpys / Löffler
PERSONEN, INSTITUTIONEN, OBJEKTE, SACHEN
2. Dezember 2018
bis 18. Februar 2018


Die Medienkünstler Andree Korpys (*1966) und Markus Löffler (*1963) arbeiten seit ca. 25 Jahren als Duo zusammen und sind zur Zeit Professoren an der Hochschule für Künste Bremen. Korpys/Löffler befassen sich mit dem geheimen Wirken und den offiziellen Repräsentationen von staatlicher Macht, mit ihren tatsächlichen und vermeintlichen Erscheinungen und mit ihren Gegenseiten.


Im Zentrum ihrer Projekte steht zumeist eine Filmproduktion, die mit begleitenden Elementen in verschiedenen Medien (Fotografie, Zeichnung, Siebdruck, Objekt, Rauminstallation) kontextualisiert und synästhetisiert wird. Die Überblicksausstellung in der Kunsthalle Tübingen wird die wichtigsten Kunstprojekte von Korpys/Löffler in 8 Räumen zusammenführen und auch eine ortspezifische Neuproduktion enthalten.

Nach ihrer ersten Präsentation in Tübingen soll diese Ausstellung im Kunstverein Braunschweig (März bis Mai 2018) und sodann im Hartware MedienKunstVerein Dortmund (Mai bis Juli 2018) präsentiert werden.

Mehr zur Kunsthalle hier

Stadtmuseum Tübingen

Kornhausstr. 10, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 204-17 11
www.tuebingen.de/stadtmuseum

Öffnungszeiten: Di–So 11–17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 €, erm. 1,50 €
freier Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre und Schulklassen mit zwei Begleitpersonen

Reuchlin, die Juden und die Reformation
28. Oktober 2017 bis 18. Februar 2018

Johannes Reuchlin (1455-1522) gilt als einer der großen europäischen Denker am Vorabend der Reformation. Sein Leben und Werk sind eng mit Tübingen verbunden. Im Jahr des Reformationsjubiläums zeigt das Stadtmuseum die Sonderausstellung „Ein Vater neuer Zeit – Reuchlin, die Juden und die Reformation“, die in Kooperation mit dem Deutschen Seminar der Universität Tübingen entstanden ist.

Im Fokus der Ausstellung stehen Reuchlins zahlreichen Drucke, die große Verbreitung fanden. Die Bandbreite seiner Publikationen ist groß: Er gilt als Experte der lateinischen und griechischen Sprache und war sich schon früh der Bedeutung des Hebräischen für das Verständnis des Alten Testaments bewusst. In vielen Büchern setzte er sich mit der hebräischen Sprache auseinander und versuchte, die jüdische Kabbala mit der christlichen Theologie zu verbinden. Reuchlin schrieb zwei Komödien, Gedichte, eine Predigtlehre und Bußpsalmen.

 

Hesse Kabinett

Holzmarkt 5, 72070 Tübingen, Kontakt Führungen 0 70 71/ 204-1711

Die Jugend des Dichters der Jugend

Hermann Hesse, einer der berühmtesten und meist gelesenen Schriftsteller und Dichter Deutschlands, absolvierte von 1895 bis 1898 seine Lehrzeit in der Buchhandlung Heckenhauer am Holzmarkt. Über 100 Jahre später ist unter dem Motto "Die Jugend des Dichters der Jugend" im ersten Stock der historischen Räume des Antiquariats ein kleiner, 65 qm großer Gedenkort entstanden. Dokumente und Reproduktionen aus Hesses Tübingenaufenthalt geben Auskunft über den Zeitraum, der dem späteren Nobelpreisträger das Tor zur Literatur eröffnete. Die Räume in dem 500 Jahre alten Altstadthaus haben zweifellos Atmosphäre und laden zum Besinnen und Sitzen ein. Darüber hinaus befinden sie sich in einem fast unveränderten Zustand und sind ein erstes Schmuckstück des neuen Konzeptes der "Tübinger Buchstadt". 

Öffnungszeiten: Fr–So 14–17 Uhr, Eintritt frei
Öffentliche Führung: Sa, So, Fe 17 Uhr, 1,50 €

Museum im Hölderlinturm

Bursagasse 6, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 220-40
www.hoelderlin-gesellschaft.de

Hölderlin in Tübingen

Die Dauerausstellung wurde von der Arbeitsstelle für literarische Museen Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg, Marbach am Neckar, in Zusammenarbeit mit der Hölderlin-Gesellschaft und der Universitätsstadt Tübingen eingerichtet und im Januar 1985 mit dem neu gestalteten Haus wiedereröffnet. Die Ausstellung Hölderlin in Tübingen gibt in ihren drei Abteilungen einen Überblick über Hölderlins Studentenjahre im Tübinger Stift (1788-1793), seinen zweiten Tübinger Aufenthalt im Universitätsklinikum und bei Ernst Zimmer im Turm (1807-1843) sowie über die Wirkung seines Werkes bis in die Gegenwart.

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 u. 15-17 Uhr, Sa, So, Fe 14–17 Uhr
Öffentliche Führung: Sa, So, Fe 17 Uhr

Wichtiger Hinweis: Im Juli 2017 wird das Haus wegen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten, der Erweiterung in den zweiten Stock sowie der Neukonzeption der ständigen Ausstellung geschlossen. 

Mehr zum Hölderlinturm hier

Botanischer Garten der Universität

Hartmeyerstr. 123, 72076 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 297 8822

Öffnungszeiten: Mo–Fr 7.30–16.45 Uhr, Sa, So und Fe 8–16.45 Uhr,
vom 24. Mai bis 13. September an Sonn- und Feiertagen 2 Std. länger geöffnet.

Mehr zum Botanischen Garten der Universität hier