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  • Kunsthalle Tübingen

Kunsthalle Tübingen

Philosophenweg 76, 72076 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 96 91-0
www.kunsthalle-tuebingen.de

"Kapitalströmung"
11. März bis 11. Juni 2017

Vielleicht sind es im Kern Kapitalströme, die heute jeden Wandel der Welt bestimmen – nicht nur in Wirtschaft und Politik, sondern auch mit Blick auf soziale, kulturelle, wissenschaftliche oder ökologische Entwicklungen. Grenzüberschreitende Investitionen und Handel scheinen alle Daseinsbereiche zu prägen. Forciert durch die zunehmende Globalisierung der Märkte ist der Import und Export von Kapital – sei es in Form von Geld, Gütern (immateriell oder materiell) oder Menschen – zum allgegenwärtigen Modus geworden, zur unhintergehbaren Annahme einer Notwendigkeit bzw. eines Selbstzwecks.

In den Werken der Ausstellung geht es um Bilder von Kapitalströmen und Kapitalismus: Künstlerisch kommentierende oder abstrahierende Bilder vom Wert des Geldes (z.B. am Finanzwirtschaftszentrum Frankfurt oder im Steuerparadies Kaiman-Inseln), Bilder von kapitalistisch gedachten Menschenströmen (z.B. aus Touristen, Flüchtlingen oder Shopping-Mall-Besuchern), Bilder von der Eigendynamik des Reichtums, aber auch von "Luxemburg Leaks", „Panama Papers“ und Befreiungsmomenten. Die versammelten und zum Teil eigens angefertigten Werke (Malerei, Zeichnung, Video, Installation, Wandbild, Fotografie, Skulptur) betonen dabei die Anschauung: Sie kreisen eher um Metaphern, um symbolische Gesten und Indizien, als um konkrete Fallanalysen. Die beteiligten Künstler nähern sich ihren Sujets eher assoziativ, als über journalistische Recherche oder politische Positionierung. Einige von ihnen sind augenscheinlich von Karl Marx‘ Theorien zu Kapital, Arbeit und Ware inspiriert und suchen nach künstlerischen Übersetzungen dieser Theorien in die Gegenwart, also nach symptomatischen Bildern. 

Öffnungszeiten:
Di 11 bis 19 Uhr, Mi–So 11 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: regulär 7 €, ermäßigt 5 €, Schüler 3 €

Mehr zur Kunsthalle hier

Stadtmuseum Tübingen

Kornhausstr. 10, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 204-17 11
www.tuebingen.de/stadtmuseum

Herlinde Koelbl – Fotografien 1980–2016

1. April bis 18. Juni 2017

Präzision, Einfühlungsvermögen und ein unbestechlicher Blick zeichnen Herlinde Koelbl aus. Die Grande Dame der Fotografie in Deutschland nimmt seit fast vier Jahrzehnten Menschen und die Rollen, die sie spielen, in den Fokus: Ihre Fotografien und Videos zeigen Prominente, ganz normale Leute und Außenseiter zwischen Sein und Schein.

Die  Ausstellung ist eine umfassende Werkschau mit vielfach prämierten Arbeiten der Künstlerin. Die Bandbreite reicht von politischer Reportage über klassische Porträts bis zu installativen und abstrakten Fotografien und Videos.

Herlinde Koelbl, Jahrgang 1939, arbeitete zunächst als Modedesignerin und kam als Autodidaktin zur Fotografie. Bekanntheit erlangte sie mit ihrem Fotobuch „Das deutsche Wohnzimmer“ (1980) und ihrer Langzeitdokumentation prominenter Politiker mit dem Titel „Spuren der Macht“ (1991-2006). Koelbl lässt den Betrachter hinter die Fassaden der Selbstinszenierung blicken – ihre Fotografien machen Persönlichkeiten in ihrer Verletzlichkeit, ihrer Vergänglichkeit und mitunter auch in ihrer Eitelkeit sichtbar.

Eine Ausstellung, drei Standorte:

1. Stadtmuseum, Kornhausstraße 10
Herlinde Koelbl – Fotografien 1980–2016
Di–So 11 bis 17 Uhr
Eintritt 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

2. Hesse-Kabinett, Holzmarkt 5
Arbeiten aus der Serie „Im Schreiben zu Haus“
Fr 12 bis 17 Uhr, Sa und So 14 bis 17 Uhr
Eintritt frei

3. Kulturhalle, Nonnengasse 19
Arbeiten aus den Serien "Beziehungen", "Schlafzimmer", "Kleider machen Leute" und "Flüchtlinge"
7. April bis 13. Mai 2017
Di–Fr 14 bis 18 Uhr, S 11 bis 15 Uhr
Eintritt frei

Museum der Universität Tübingen MUT

Sonderausstellung im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 29-77 384
www.unimuseum.uni-tuebingen.de

Mind and Shape | Modelle und Porträts Tübinger Mathematik“ 

Fachbereich Mathematik
auf der Morgenstelle 10 | Gebäude C

ab 20. Januar 2017

Die Dauerausstellung bietet Einblicke in die Welt der Mathematik. Sie richtet sich sowohl an Fachwissenschaftler als auch an Menschen ohne mathematische Fachkenntnisse. Zwei Begriffe umschreiben das Thema: „Mind“ – Verstand, Geist, denn mathematisches Arbeiten findet ungesehen im Kopf statt. Und „Shape“ – Gestalt, Form, denn mathematische Formeln können sichtbare Gestalt annehmen. 


Öffnungszeiten Schloss Hohentübingen: Mi–So 10-17 Uhr, Do 10–19 Uhr

Führungstermine hier

Mehr zum Museum der Universität hier

Schlosslabor Tübingen. Wiege der Biochemie

im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 29-77 384
www.unimuseum.uni-tuebingen.de

seit 6. November 2015 geöffnet

Eines der ersten biochemischen Labore weltweit öffnet nun als Museum die Tore für Besucher. Hier arbeitete ab 1818 der erste deutsche Biochemiker, Carl Sigwart; hier ließ Felix Hoppe-Seyler, der das Hämoglobin benannte, das erste biochemische Labor ausbauen und hier entdeckte Friedrich Miescher im Jahr 1869 die Nukleinsäure, die Erbsubstanz DNA. Im Schlosslabor werden nun die verfügbaren historischen Komponenten des biochemischen Labors als Objekte oder Bilder präsentiert. Die interaktive Ausstellung in deutscher und englischer Sprache vermittelt die Bedeutung des Ortes und veranschaulicht die Geschichte der Biochemie bis heute.

Öffnungszeiten: Mi-So 10-17 Uhr
Do bis 19 Uh
Eiintritt frei

Hesse Kabinett

Holzmarkt 5, 72070 Tübingen, Kontakt Führungen 0 70 71/ 204-1711

Die Jugend des Dichters der Jugend

Hermann Hesse, einer der berühmtesten und meist gelesenen Schriftsteller und Dichter Deutschlands, absolvierte von 1895 bis 1898 seine Lehrzeit in der Buchhandlung Heckenhauer am Holzmarkt. Über 100 Jahre später ist unter dem Motto "Die Jugend des Dichters der Jugend" im ersten Stock der historischen Räume des Antiquariats ein kleiner, 65 qm großer Gedenkort entstanden. Dokumente und Reproduktionen aus Hesses Tübingenaufenthalt geben Auskunft über den Zeitraum, der dem späteren Nobelpreisträger das Tor zur Literatur eröffnete. Die Räume in dem 500 Jahre alten Altstadthaus haben zweifellos Atmosphäre und laden zum Besinnen und Sitzen ein. Darüber hinaus befinden sie sich in einem fast unveränderten Zustand und sind ein erstes Schmuckstück des neuen Konzeptes der "Tübinger Buchstadt". 

Öffnungszeiten: Fr–So 14–17 Uhr, Eintritt frei
Öffentliche Führung: Sa, So, Fe 17 Uhr, 1,50 €

Museum im Hölderlinturm

Bursagasse 6, 72070 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 220-40
www.hoelderlin-gesellschaft.de

Hölderlin in Tübingen

Die Dauerausstellung wurde von der Arbeitsstelle für literarische Museen Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg, Marbach am Neckar, in Zusammenarbeit mit der Hölderlin-Gesellschaft und der Universitätsstadt Tübingen eingerichtet und im Januar 1985 mit dem neu gestalteten Haus wiedereröffnet. Die Ausstellung Hölderlin in Tübingen gibt in ihren drei Abteilungen einen Überblick über Hölderlins Studentenjahre im Tübinger Stift (1788-1793), seinen zweiten Tübinger Aufenthalt im Universitätsklinikum und bei Ernst Zimmer im Turm (1807-1843) sowie über die Wirkung seines Werkes bis in die Gegenwart.

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 u. 15-17 Uhr, Sa, So, Fe 14–17 Uhr
Öffentliche Führung: Sa, So, Fe 17 Uhr

Wichtiger Hinweis: Im Juli 2017 wird das Haus wegen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten, der Erweiterung in den zweiten Stock sowie der Neukonzeption der ständigen Ausstellung geschlossen. 

Mehr zum Hölderlinturm hier

Botanischer Garten der Universität

Hartmeyerstr. 123, 72076 Tübingen, Tel. 0 70 71/ 297 8822

Öffnungszeiten: Mo–Fr 7.30–16.45 Uhr, Sa, So und Fe 8–16.45 Uhr,
vom 24. Mai bis 13. September an Sonn- und Feiertagen 2 Std. länger geöffnet.

Mehr zum Botanischen Garten der Universität hier