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Französisches Viertel

Im Süden der Stadt gelegener Stadtteil
Auf einer etwa 60 Hektar großen Militärbrache in der Südstadt Tübingens wurden seit dem Abzug der französischen Truppen in den Jahren 1991/92 gemischte, lebendige Stadtquartiere entwickelt: das Französische Viertel und das Loretto-Areal. Wohnraum für 6 000 bis 7 000 Menschen und 2 500 Arbeitsplätze sind entstanden. Durch eine hohe Nutzungs- und Gestaltungsvielfalt in den drei- bis fünfgeschossigen Wohnblöcken, in die die ehemaligen Militärgebäude integriert sind, ist Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Kultur eng miteinander verknüpft. Merkmale des Konzepts sind Abkehr vom Siedlungsbau im Grünen, soziale Vielfalt und Vorrang für den nicht motorisierten und öffentlichen Nahverkehr. 2001 erhielt Tübingen für diese Stadtplanung den Deutschen Städtebaupreis.

Mehr über das Französische Viertel erfahren Sie auf unserer Themenführung "Das Französische Viertel. Tübingens neuer Süden", die Sie bei uns buchen können.