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Fotorealismus. Malerei mit der Kamera

  • John Kacere. Serina 1972
  • RalphGoings. Airstream 1970

noch bis 10.03.2012
Kunsthalle Tübingen

In den USA der 1960er Jahre begannen Künstler Bilder nach fotografischen Vorbildern zu malen. Anfänglich stießen ihre malerischen Methoden auf Kritik. Diese galten als Sakrileg, doch wirken die Werke bis in die Gegenwart. Mit der Hinwendung zur modernen bildgebenden Technik steht diese Bewegung, ähnlich der Pop-Art, für einen Paradigmenwechsel der Kunstgeschichte. Die Kunsthalle Tübingen dokumentiert in einer umfassenden Ausstellung die Entwicklung des Fotorealismus, mit Werken seiner Pioniere sowie seine Impulse für zeitgenössische Vertreter, welche die digitalen Medien in ihre Bildästhetik einbeziehen.

Den Kern dieser umfassenden Würdigung bilden die Begründer, etwa Robert Bechtle, Charles S. Bell, Tom Blackwell, Chuck Close, Robert Cottingham, Don Eddy, Richard Estes, Audrey Flack, Ralph Goings, Ron Kleeman, Richard McLean oder Ben Schonzeit. Aber auch nachfolgende Generationen an fotorealistisch arbeitenden amerikanischen Malern, welche die erweiterten fototechnischen und digitalen Möglichkeiten in ihre Bildästhetik einbinden, finden Berücksichtigung.

www.kunsthalle-tuebingen.de

Dampftag

Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop, Tübingen

06.01.2013
Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop

Am 6. Januar verwandelt sich die Tübinger Brunnenstraße in ein Paradies für alle Liebhaber von Modell-Dampfmaschinen. Dann zischt´s, raucht´s und qualmt´s die ganze Straße rauf und runter, denn an Dreikönig ist von 12 bis 17 Uhr Dampftag vor dem Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop. Ob nun die eigene Dampfmaschine mitgebracht und angefeuert wird oder eine vom Museum, spielt keine Rolle. Hauptsache ist der Spaß und den hat am Dampftag die ganze Familie. Klar fährt auch der Dampftraktor Emma am Dampftag wieder durch die Brunnenstraße. Der Traktor im Maßstab 1:4 wiegt gut 600 Kilo und zieht locker einen Wagen voller Kinder hinter sich her. Modellsammler lassen sich den Tübinger Dampftag nicht entgehen. Sie kommen und bieten Stücke aus ihrer Sammlung zum Verkauf an und schauen selbst, was es für Schnäppchen gibt. Bei all dem, was am Dampftag geboten wird, darf eine Stärkung nicht fehlen. Es gibt Glühwein, rote Würste und auch das Museumsrestaurant "Rastelli" ist bewirtschaftet.

www.boxenstop-tuebingen.de

Du & Ich. 9. Tübinger Hochzeitsmesse

Heiraten in Tübingen

13.01.2013
Sparkassen Carré

„Wo du hingehst, da will auch ich hingehen“, lautet einer der beliebtesten Trausprüche. Tübingen ist eine gute Wahl. Denn hier finden überdurchschnittlich mehr Hochzeiten statt als anderswo in Baden-Württemberg! Und damit der schönste Tag im Leben auch wirklich gelingt, präsentieren rund 50 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen rund ums Thema Heiraten. Von Brautmoden und Wäsche über Hairstyling und Make-up bis hin zu Tanzkursangeboten und Catering finden heiratswillige Paare hier alles, was Heiraten schön und unvergesslich macht.

www.du-und-ich-tuebingen.de

Tierisch belebt. Wilde Tiere in Tübingen

25.01.-28.04.2013
Stadtmuseum

Von den Füchsen im Park bis zu den Ratten im Kanal: Wilde Tiere leben mit uns, auch in der Stadt. Diese tierischen Nachbarn werden in der Ausstellung mit ihren Eigenheiten vorgestellt. Aus der aktuellen Perspektive des Artenschutzes wird außerdem darüber informiert, wie und mit welchen Tieren ein friedliches Zusammenleben zum Wohle aller bewusst gestalten werden kann und was jeder einzelne dazu beitragen kann, damit er vielleicht sogar neue Nachbarn bekommt.
„Tierisch belebt“ spannt aber auch den Bogen in die Vergangenheit und erzählt vom Jahrhunderte dauernden Prozess der Verdrängung oder auch den Versuchen der Koexistenz: von der legendären Vertreibung des Drachen aus dem Ammertal bis zur Pflege des Storchen auf dem Dach des Tübinger Rathauses.

Tübinger Preis für Courage

27.01.2013
LTT Landestheater Tübingen

Der Jugendgemeinderat Tübingen verleiht jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Verein Courage und seit 2006 auch mit dem Landratsamt den Lilli-Zapf-Jugendpreis. Dafür werden jedes Jahr Jugendgruppen aus dem Landkreis Tübingen gesucht, die sich im Bereich Zivilcourage und Soziales engagieren. Der Jugendgemeinderat macht mit der Preisverleihung immer wieder auf das Engagement Jugendlicher aufmerksam, das ansonsten meist unbeachtet bleibt. Deshalb werden auch alle Bewerber bei der Preisverleihung öffentlich vorgestellt. Zusätzlich zu dieser Gelegenheit, einem größeren Publikum die Arbeit präsentieren zu können, erhalten die Preisträger insgesamt 1000€ Preisgeld, um damit ihre Arbeit fortzusetzen.

Lilli Zapf beschäftigte sich als erste mit der Geschichte der Tübinger Juden während des NS-Regimes.In Tübingen selbst fand sie in den 70er-Jahren keine Unterstützung für ihre Recherche, geholfen hat ihr nur das Ehepaar Bernstein: in Cincinnati lebend, und in letzter Minute vor den Nazis aus Tübingen geflohen. Die Courage, die Lilli Zapf zeigte, kann und soll auch heute noch Vorbild sein.

Fasnetsumzug

Närrisches Treiben in der protestantischen  Hochburg Tübingen

27.01.2013
Altstadt Tübingen

Rund 400 Jahre hat es gedauert, bis sich in der Stadt Tübingen wieder närrisches Leben regte. 1565 beschwerte sich nämlich Herzog Christoph über das „Mordsgeschrei und Toben und Wüten“ in der Stadt und verbot kurzerhand den „heidnischen Unfug“. Eine gewisse protestantische Lustfeindlichkeit der Tübinger Stadtbevölkerung hielt die Narren dann noch bis 1996 davon ab, in großem Stil durch die Straßen und Gassen der alten Universitätsstadt zu ziehen. Heute machen alljährlich 70 Zünfte mit über 5000 Hästrägern die Altstadt unsicher, darunter die durch zahlreiche Quellen historisch verbürgten Tübinger „Raupa“, „Schwarze Männle“ und „Närrele“, aber auch viele Zünfte aus der Region.

Ausrichter des Fasnetsumzugs ist in diesem Jahr die Narrenzunft Tübingen e.V.