Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?
Samstag
25. Mai 2013
10:00 Uhr
Ort: Treffpunkt: Großer Parkplatz vor Bebenhausen
Unsere Gewässer sind Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Dazu gehören auch viele Insekten, die uns als Flugtiere außerhalb des Wassers vertraut sind, wie beispielsweise Steinfliegen, Eintagsfliegen und Köcherfliegen. Wer aber kennt die Entwicklungsstadien dieser Insekten, die als Larven manchmal mehrere Jahre im Wasser verbringen?
Die verschiedenen Arten haben sich dort an ganz unterschiedliche Lebensbedingungen anpassen müssen. Bewohner schnell fließender Bäche müssen sich vor allem mit der Gefahr auseinander setzen, dass sie durch die Strömung abgetrieben werden. In kleineren Stillgewässern droht dagegen im Sommer eine starke Erwärmung des Wassers mit einer damit verbundenen Verringerung des Sauerstoffgehaltes. Wieder andere Arten leben im Sediment, was u. a. Anpassungen bei der Fortbewegung erforderlich macht.
Bei einer Wanderung entlang des Goldersbaches werden an verschiedenen Stellen die im Wasser vorkommenden Tiere gesammelt, mit der Lupe oder unter dem Binokular beobachtet und die Unterscheidungsmerkmale der wichtigsten Gruppen angesprochen.
In Stillgewässern wie im Weiher am Schwefelbrünnele leben noch andere Tiere, die man im Bach vergeblich suchen würde, z.B. Kaulquappen von Fröschen und Kröten sowie Molche und Libellenlarven. Mit etwas Glück können in kleinen Zuflüssen des Goldersbachs auch Larven des Feuersalamanders gefunden werden.
Dauer: 3 Stunden
Prof. Dr. Ewald Müller
Teilnahmegebühr: 2 Euro Einzelperson / 5 Euro Familie
Anmeldung bei der Naturparkverwaltung (07071 602-262)
Teilnehmerzahl: bis 20 Personen
Kleidung der Wetterlage entsprechend; Verpflegung; falls vorhanden, Federstahlpinzette und Handlupe; bei schlechtem Wetter (Hochwasser) fällt die Veranstaltung aus.